87. Der eingemauerte Mönch.

(Poetisch behandelt von Laven S. 127.)


Noch am heutigen Tage zeigt man an dem Felsen des Augenscheins, welcher dem einstigen Kloster St. Marien bei Trier gegenüber liegt, ein weißes Kreuz, das an der hohen Felsenwand angemalt ist. Dort soll eines Nachts ein junger Mönch aus jenem Kloster, nachdem man ihn über die Mosel gesetzt, eingemauert worden sein, warum weiß man nicht.


Lizenz
CC-BY-4.0
Link zur Lizenz

Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2026). Graesse, Johann Georg Theodor. 87. Der eingemauerte Mönch. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4cf91.0