1002. Hexen als rothe Kühe.

(S. Mittheil. a.a.O. S. 384.)


Einstmals traf ein Schäfer zu wiederholten Malen, wenn er Nachts zur Hürde ging, eine rothe Kuh mit zwei rothen Kälbern auf derselben Stelle im Wege liegen. Auf Anrathen ließ er ein kleines silbernes Kreuz in seine Schippe setzen und schlug damit das nächste Mal auf Kuh und Kälber. Da verwandelte sich diese in eine ihm bekannte Frau nebst Töchtern.


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Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2025). Graesse, Johann Georg Theodor. 1002. Hexen als rothe Kühe. Corpus of Literary Modernity (Kolimo+). https://hdl.handle.net/21.11113/4c131.0