Peter Cornelius
(1824–1874)

Peter Cornelius (Zeichnung)

Biographie


1824

24. Dezember: In Mainz kommt Carl August Peter Cornelius als Sohn des Schauspielers Karl Cornelius zur Welt. Mit 14 verlässt der Junge die Bürgerschule, da er wie sein Vater Schauspieler werden soll.

Als der Vater stirbt, nimmt Cornelius' Onkel, der Maler Peter von Cornelius, ihn zu sich nach Berlin. Hier beginnt er ein Musikstudium.


1849

Nach Abschluss des Studiums arbeitet Cornelius als Musiklehrer und -rezensent für wie den »Modespiegel«, »Echo« und andere Berliner Zeitschriften.


1853–58

Cornelius ist Mitglied des Liszt-Kreises in Weimar.


1856

Der »Weihnachtslieder-Zyklus« entsteht.


1858

In Weimar wird unter der Leitung Franz Liszts Cornelius' Oper »Der Barbier von Bagdad« uraufgeführt.


1859

Umzug nach Wien, wo Cornelius stark von Richard Wagner beeindruckt und beeinflusst wird.

Der »Sonettenkranz« wird veröffentlicht. Er ist der berühmten Sängerin Rosa von Milde gewidmet.


1865

Cornelius' zweite Oper, »Der Cid«, wird in Weimar uraufgeführt.

Im gleichen Jahr folgt er Wagners Ruf nach München, wo Cornelius Professor für Rhetorik und Harmonielehre an der Königlich Bayrischen Musikhochschule wird.


1874

26. Oktober: Wenige Wochen vor seinem 50. Geburtstag stirbt Peter Cornelius in Mainz.


Zitationsvorschlag für diese Edition
TextGrid Repository (2012). Cornelius, Peter. Biographie: Cornelius, Peter. Digitale Bibliothek. https://hdl.handle.net/11858/00-1734-0000-0002-58CF-5