Albert Emil Brachvogel
(1824–1878)

Albert Emil Brachvogel (Nach einem Stich von A. Weger)

Biographie


1824

29. April: Albert Emil Brachvogel wird als Sohn eines Kaufmanns in Breslau geboren und besucht dort das Gymnasium. Er tut sich schwer, beruflich Fuß zu fassen: Er bricht eine Graveurlehre ab, seine Schauspielversuche bleiben erfolglos und auch seine Studien an der Berliner Akademie der Künste und an der Breslauer Universität scheitern.


1851

Brachvogels Intrigenstück »Jean Favard« wird in Berlin uraufgeführt.


1854

Es folgen mehrere Anstellungen in Berlin, u. a. als Sekretär am Krollschen Theater.


1856

Das Trauerspiel »Narziß«, die eigentliche Verherrlichung des genialen Schwächlings, bringt dem Autor seinen größten Erfolg und wird in fast alle europäischen Sprachen übersetzt.


1858

Von den zahlreichen, meist historischen Romanen bleibt lediglich »Friedemann Bach« in Erinnerung.


1872

Der Schriftsteller kehrt nach Berlin zurück und wechselt mehrfach seinen Wohnsitz.


1878

27. November: Brachvogel stirbt in Berlin und erhält ein Ehrengrab auf dem Domfriedhof II.